Jackpot

Komödie für 9 Mitwirkende

Der Chef der staatlichen Lotteriegesellschaft, Mag. Wenzel Nepper, kommt zum zuständigen Sektionschef, Dr. Otto Grauslich, ins Finanzministerium; die privaten Wetteinsätze gehen dramatisch zurück, da in den letzten Wochen keine großen Gewinne mehr an die Bevölkerung ausgeschüttet wurden. Die Lottogesellschaft befürchtet, das ihr von der Finanzministerin gesetzte Jahresziel nicht zu erreichen. Der Sektionschef erklärt unter strengem Hinweis auf die besondere Amtsverschwiegenheit, dass die Wetteinsätze der letzten Zeit ausschließlich einem Verein zugeführt wurden, der das Ansehen der Ministerin in der Öffentlichkeit steigern soll. Die beiden Herren planen daher einen Deal um die privaten Wetteinsätze wieder zu steigern. Sie beschließen also unter neuerlichem Hinweis auf die besondere Amtsverschwiegenheit der ärmsten Bürgerin des Landes, einer gewissen Benedikta Leberfinger, einen sehr hohen Gewinn zu verschaffen.Am Karlsplatz ist die unterstandslose Waldviertlerin Benedikta >Beeny> Leberfinger gerade mit dem ebenfalls arbeits- und unterstandslosen Matthias Rotzerl in heftigem Streit begriffen. Der so wie immer betrunkene Rotzerl attackiert die Leberfinger. Diese ist ihm so wie immer körperlich unterlegen. Die „Szene“ mischt sich aber nicht ein. Keiner hilft ihr. Es gibt keine Solidarität. In dieser Gesellschaft ist sich eben jeder selbst der/die Nächste. Benedikta flüchtet und landet im Frauenhaus. Sie trifft dort einige Leidensgenossinnen. Negative Erfahrungen mit den Männern und deren Gewalt werden ausgetauscht. Dort wird sie von Grauslich besucht und indirekt genötigt die Lottointrige mitzuspielen. Sie ist plötzlich und unvermutet reich. Leberfinger wird nach ihrem Gewinn total vermarktet und durch ihre plötzliche Berühmtheit auch zur „öffentlichen Person“, verhält sich aber dann ganz anders, als sich das Grauslich und Nepper vorgestellt haben.

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