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Die Geschichte Karthagos ist die Geschichte der einst größten antiken See- und Handelsmacht im Mittelmeerraum. Von der Gründung der Stadt, die um 825 v. Chr. angenommen wird, bis zur kompletten Zerstörung durch die Römer im Jahre 146 v. Chr. Karthago am Landweg war nur über einen Isthmus zu erreichen und war leicht zu verteidigen. Die Siedlung bestand aus drei Stadtteilen: die Byrsa, das religiöse und gesellschaftliche Zentrum, der Unterstadt, und der Vorstadt. Im Norden lag nach dem Bau der Stadtmauer die Megara, zur Neustadt gehörend, die landwirtschaftlich genutzt wurde.
Dank seiner beachtlichen Flotte übernahm Karthago ab etwa 539 v. Chr. die Führungsrolle über alle phönizischen Städte des westlichen Mittelmeeres. Viele dieser Orte existieren noch heute, etwa Cádiz, Faro, Tanger, Algier, Annaba und Monaco. Die Armee Karthagos war eine der stärksten und bestausgerüsteten Streitkräfte ihrer Zeit. Eine Armee, die sich aus einer Mixtur von Verbündeten, Bürgern und ausländischen Söldnereinheiten zusammensetzte und bestand aus leichter und schwerer Infanterie, Scharmützlern, leichter und schwerer Kavallerie sowie den gefürchteten Kriegselefanten. Das Oberkommando wurde ursprünglich von zivilen Sufeten (Könige, Richter) bis zum dritten Jahrhundert vor Christus wahrgenommen. Danach wurden professionelle Generäle vom karthagischen Senat bestellt.
Die Familie Barcas stellte eine Reihe von Generälen. Einer der berühmtesten unter ihnen war Hannibal Barcas. Von Kind an auf Militärisches konzentriert, lag sein lebenslanges Bestreben darin, die Konkurrenzmacht Rom zu schwächen, besser: zu vernichten.
Er war der Einzige, dem es gelang, in Italien einzufallen und Italien samt Rom ernsthaft zu bedrohen. Der spektakuläre Übergang über die verschneiten und eisigen Alpen mit einer ganzen Armee und den Elefanten findet heute noch Anerkennung. Seine Taktik wird auf den Militärakademien weltweit heute noch gelehrt.348 v. Chr. kam es zu einem Vertrag, indem Rom als Landmacht auf der Apenninen - Halbinsel und Karthago als See- und Handelsmacht bestätigt wurden. Der erste Krieg (264 – 241 v. Chr.) begann, als die Römer einer Gruppe von Söldnern zu Hilfe kamen. Als ein karthagisches Schiff vor Italien strandete, konnten die Römer durch Nachbau des karthagischen Schiffs mit dem Gegner technologisch gleichziehen.
Nachdem die Römer die karthagische Flotte in der Schlacht bei den Ägatischen Inseln vernichtend geschlagen hatten, musste Karthago 241 v. Chr. Sizilien abtreten. Karthago versuchte seinen Machtbereich in Spanien auszuweiten und verpflichtete sich, nicht in kriegerischer Absicht den Iber[1] zu übertreten. Aufgrund des Bruches des Vertrages erklärte das Römische Reich dem Karthagischen Reich den Krieg. Es kam zum Zweiten Punischen Krieg. Hannibal überquerte mit einer großen Armee und 37 Kriegselefanten die Alpen und fiel in Italien ein, wo er das Land verwüstete, plünderte und Tausende Tote hinterließ. Er fügte den Römern schwerste Niederlagen zu, konnte aber, vom Nachschub abgeschnitten, Rom nicht ernsthaft gefährden. 204 v. Chr. landete Scipio schließlich in Nordafrika und zwang Hannibal zur Rückkehr. In der Schlacht von Zama wurde Karthago durch Verrat entscheidend besiegt. Karthago musste sich in der Folgezeit mit der Expansion der Numider auseinandersetzen und schlug zurück, was Rom den Vorwand lieferte, Karthago im dritten Punischen Krieg (149 – 146 v. Chr.) endgültig zu zerstören.
Neben den zahlreichen Kampfhandlungen habe ich mich bemüht, der Person Hannibal, der als Feldherr brutal und skrupellos war, besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Wie war er als Privatmann? Hatte er Kinder? Hat er jemals geliebt?
Aus den wenigen historischen Quellen und einer Portion dichterischer Freiheit entwickelt sich eine faszinierende Geschichte, die von großen Siegen, noch größeren Niederlagen, einer großen Liebe und einem tragischen Ende handelt.

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