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Leseprobe

Seit drei Tagen hatten sie nichts mehr gegessen. Es war einfach nichts mehr da, mit dem die Bäuerin Rosa Köhler ihre Familie einigermaßen hätte versorgen können. Die verzweifelten, hungrigen Blicke ihrer Kinder forderten von ihr mehr, als sie imstande war zu geben.

So sammelte sie das wenige Gras, das vor ihrer Kate noch wuchs, fand dazu auch noch einige Stücke Leder, die anscheinend vom Sattel eines der Männer stammten, die sie vor kurzem überfallen und ausgeplündert hatten.

Landsknechte waren es. Von irgendeiner der zahlreichen Einheiten, die plündernd, marodierend und mordend durch die Lande zogen.

„Sei froh Alte, dass wir nicht auch noch deine Keusche anstecken“, grinste der Anführer der Rotte. „Scheiß Katholikenbrut. Verrecken sollt ihr alle“, schrie er und machte sich damit selber Mut. Er war ein noch relativ junger Mann. Sein gewaltiger Schnurrbart der ihm bis zum Kinn hinunterhing machte ihn älter als er in Wirklichkeit war. Eine große rote Narbe zog sich quer über sein Gesicht.

„Holts die Viecher von denen aus dem Stall. Dann gibt’s für uns wieder was zu fressen“, gab er den zwölf Berittenen ein scharfes Kommando.

 Sofort sprangen drei Mann aus ihren Sätteln und führten seinen Befehl aus. Eine Kuh, drei Schafe und etliche Hühner war ihre Beute. Dazu noch zwei Säcke mit Getreide.

„Das ist alles?“, brüllte der Anführer. „Sag schon Bauer, wo ist dein Geld. Wo hast du es versteckt“

Die Langur herrschten unangefochten über die Planetenwelt in der Fuhrmann-Sphäre; nach unseren Maßstäben etwa 81 Lichtjahre von der Erde entfernt. Sie waren eine äußerst kriegerische Spezies. Woher sie gekommen waren und wann, das wussten sie nicht. Es interessierte sie aber auch nicht wirklich. Sie waren das Produkt einer seltsamen Evolution, die die allgemeingültigen Grundgesetze des Universums, wie Toleranz, Respekt vor anderen und dergleichen, aus irgendeinem Grund nicht berücksichtigt hatte. Mit ihrer gewaltigen Militärmaschinerie hatten sie bisher alle anderen Völker auf ihren Nachbarplaneten brutal unterjocht, zu Sklaven gemacht und oft auch getötet. Jeder Widerstand wurde so von ihnen beseitigt. Schonungslos und erbarmungslos. Sie waren die Raubritter der Fuhrmann-Sphäre. Eine Herrenrasse, die sich allen anderen Spezies in ihrem Universum weit überlegen fühlte. Für die Langur galt seit jeher nur das „Recht des Stärkeren“. Und das waren sie bisher immer gewesen. Der Clan der Ilat-kas, aus der Population der Langur flieht von dieser brutalen Welt. Sie haben sich mit den herrschenden Warongs auf Grund deren Brutalität überworfen und müssen mit ihrer umgehenden Terminierung durch die Waro-ngs rechnen. Sie riskieren bei ihrer Flucht alles, zerstören vorher den Raumhafen der Hauptstadt, fliegen durch ein Wurmloch und landen auf dem Mars, den sie Reia-or nennen. Sie kultivieren Reia-or und errichten drei große Städte; darunter auch ihre Hauptstadt Atlantis. Jahrtausende leben sie hier in Ruhe und Frieden, in der Vita Completiva. Sie haben sich Androiden geschaffen, die ihnen alle Tätigkeiten abnehmen und die für alle möglichen Zwecke verwendbar sind. Doch die Warongs haben sie nicht vergessen! Die Zeit im Fuhrmann ist eine andere, wie auf Reia-or. Sie rächen sich brutal an ihnen, vernichten dabei fast alle Ilkas und zerstören die gesamte Infrastruktur auf Reia-or. Dieser wird so zum Roten Planeten, wie wir ihn heute kennen: lebensfeindlich und unbewohnbar. Einigen von ihnen darunter auch den führenden Wissenschaftlern gelingt die Flucht; mitsamt der Jahrtausende alten Datenbank des Wissens. In dieser Datenbank haben sie all ihr Wissen gespeichert. Auch das von schon lang Verstorbenen. Sie flüchten auf einen der nächstliegenden Planeten; die Erde, die sie Gäa nennen. Dort beginnen sie, sich Sklaven, nach dem Vorbild der Androiden, mittels Genmanipulationen zu schaffen. Sie verwenden Menschenaffen, Gorillas und Schimpansen, als Probanden. Der Homo sapiens wird letztendlich das zufriedenstellende Endprodukt einer lang andauernden Entwicklung werden! Ihm präsentieren sich die Nachfolger der Geflüchteten als Götter. Götter, die von ihren Geschöpfen die totale Unterwerfung und Opfergaben erwarten. Auch der Dienst für die Götter (Zwangsarbeit und Sklaverei) wird von ihnen erwartet.  In der Phase des Menschenmachens verzeichnen die Reia-orner allerdings auch viele Fehlentwicklungen, wie Tiermenschen, Riesen, Zwerge und mehr hirnlose Wesen. Die Riesen (Titanen) erklären den Göttern den Krieg. Sie wollen die Weltherrschaft. Der Titan Prometheus wird zum Verräter an seiner Art und stellt sich auf die Seite der Götter. Diese reagieren schnell und brutal. Durch Wettermanipulationen und das Schmelzen der Eismassen, die damals etwa ein Drittel der Erdoberfläche bedecken, erzeugen sie eine weltweite Flutkatastrophe, bei der der Großteil der Homo sapiens, die menschenfressenden Titanen und die anderen Mischwesen ertrinken. Einige Menschen allerdings haben die Götter vorgewarnt. Sie hatten sich überlegt, dass sie ohne diese der göttlichen Position beraubt wären. Was wären sie denn ohne Menschen, die sie anbeten und verehren? Diese überleben die Flut mittels gebauter Schiffe. Die Götter schließen mit den Überlebenden einen Bund, der den Menschen auf ewige Zeiten dazu verpflichtet, ihnen zu dienen, zu opfern und zu gehorchen. So ist es bis heute auch geblieben! Eine fesselnde Story, die man nicht mehr aus der Hand geben möchte.

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