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Es ist wirklich sehr nett. Alles in einem sehr guten Zustand. Das freut mich! Können wir mit dem Preis noch was machen? Ich zahle cash!“

Fritz Kuppinger, wegen seines Buckels auch „ Der Glöckner“ genannt, war gerade dabei sich ein 600 quadratmetriges Grundstück mitsamt einem alten, aber innen vollrenovierten, Winzerhaus im Wiener Nobelviertel Grinzing einzuverleiben.

„Bedaure sehr, geschätzter Herr Kuppinger. Aber die acht Millionen sind leider ein Fixpreis. Da kann ich nichts machen. Die Erben von Frau Krowatschek bestehen darauf. Immerhin ist Grinzing doch eine der besten Wohngegenden Wiens.“

Dem jungen Makler waren diese Worte sichtlich unangenehm. Etwas besorgt blickte er hin zu Kuppingers Begleitern. Zwei vierschrötige muskelbepackte Kerle mit ausdruckslosen Gesichtern. Sie blickten sich auffällig unauffällig dauernd um. So, als befürchteten sie einen Angriff von irgendwem. Der Glöckner war zwar schon ein älterer Herr, wegen seiner Brutalität in der Wiener Szene aber immer noch gefürchtet. Optisch bot er zwar nicht so einen Eindruck, aber mit dem Glöckner legt man sich besser nicht an, war ein geflügelter Spruch in der Wiener Unterwelt. Die wenigen, die es trotzdem probierten, hatten es schwer bereut. Wenn sie dazu überhaupt noch Gelegenheit fanden. Meistens nicht! Seine beiden Bodyguards standen ihrem Chef in nichts nach.

„Auch eine der teuersten Wiens“, konterte Kuppinger. Der Makler zuckte bedauernd mit den Achseln.

Man verdächtigte Fritz Kuppinger seit Jahren zahlreicher Verbrechen, wie etwa der Geldwäsche, dem Mädchenhandel, einiger Auftragsmorde und noch anderer nicht legaler Aktivitäten. So war er auch an zwei Booten beteiligt, die Menschen illegal in den EU-Raum brachten. Menschenschmuggler. Das warf zwar keinen besonders großen Gewinn ab, aber bei fast jedem Transport waren auch junge Mädchen dabei, die seine Leute zu einer „Karriere“ in einem seiner Hotels überreden konnte. Mit welchen Mitteln auch immer!

All das wurde von den Behörden zwar vermutet, aber zwischen vermuten und beweisen können besteht ein großer Unterschied. Noch nie konnte ihm die Polizei irgendwas nachweisen.

Offiziell fungierte er als Hotelier. Er hatte drei vierstöckige Häuser in Wien zu „Lusthäusern“, sprich Bordellen, umbauen lassen. Aus den einstigen Wohnungen entstanden Einzelräume mit separaten Zugängen. An jeder der Türen stand der Name der jeweiligen Bewohnerin samt ihrem Foto. Die Freier sollten sehen, wer sie hinter der Tür erwartete. Wurde ein Raum gerade benützt, dann leuchtete eine rote Lampe auf.  Alle Räume in Kuppingers Hotels waren mit dem Komfort ausgestattet, den zahlende Kunden erwarteten. Alle Zimmer waren an Frauen, vorwiegend aus dem einstigen Ostblock, vermietet. Einige Afrikanerinnen gab es auch unter Kuppingers Belegschaft. Ebenso auch besondere Räume für solche, die beim Sex die harte Tour bevorzugten. Immer mehr Freier bevorzugten diese besondere Art von Lustgewinn.

Die täglichen Einnahmen garantierten dem Glöckner ein sorgenfreies Dasein. Wollte oder konnte eine seiner Damen einmal nicht zahlen, dann erklärten ihr die Bodyguards nachdrücklich, wie unklug das sei. Die Damen kapierten dann sehr schnell. Diejenigen, die es auch dann nicht kapieren wollten, wurden delogiert! Manches Mal fischten slowakische oder ungarische Polizisten unkenntliche Wasserleichen aus der Donau. Ohne Kopf und mit abgetrennten Fingern. So konnte man ihre Identitäten nie feststellen. Es interessierte ohnehin niemand ernsthaft. Man verscharrte die Torsos und legte halt jeweils eine Akte an.

Eigentlich hätte sich Herr Kuppinger zurückziehen und ein beschauliches Pensionistendasein führen können. Geld genug hatte er und für amouröse Bedürfnisse standen ihm genügend Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung. Er hätte…! Aber er wollte nicht. Einer der Gründe waren seine unersättliche Geldgier. Manchmal wünschte er sich, wie Dagobert Duck, in einen Geldspeicher springen zu können. Seine Millionen, erworben, ob ehrlich oder nicht, in Jahrzenten, hatte er auf den Cayman Islands geparkt. Sicher vor den Behörden. Die jährliche Steuererklärung gab er, zusammen mit einigen tausend Euro in einem diskreten Kuvert, immer persönlich ab. Der zuständige Sachbearbeiter am Finanzamt hatte eine große Familie und freute sich immer über Kuppingers Kuvert. Im Gegensatz zu Al Capone hatte Fritz Kuppinger daher noch nie mit dem Finanzamt Probleme gehabt. Er war ein vorbildlicher Steuerzahler.

„Ich denke, ich werde das Haus kaufen. Trotz des horrenden Preises“, gab Kuppinger nun seine Entscheidung bekannt.

Der Makler strahlte. Drei Prozent Provision, 240.000 Euro, winkten ihm im Hintergrund. „Eine kluge Entscheidung. Ich gratuliere Ihnen! Kommen Sie bitte übermorgen zu mir ins Büro. Dann habe ich alles vorbereitet und die Schlüssel gebe ich ihnen dann auch.“

„Übermorgen? Nein. Den Schlüssel gibst Du mir gleich! Ich will mich da noch ein wenig umschauen. „

„Das ist leider nicht üblich, Herr Kuppinger. Übermorgen bitte.“

„Jetzt!“

Kuppingers Leibwächter räusperten sich diskret. Der Makler erschrak.

 „Ja klar“, grinste er krampfhaft. „Wie dumm von mir. Bitte sehr“

„Wie klug von Dir“, grinste Kuppinger auch und nahm die Schlüssel entgegen. „Dann bis übermorgen.“

Der Makler verabschiedete sich. Seine Einladung auf eine Flasche Sekt hatte Kuppinger grunzend abgelehnt. Was ihm sehr recht war. Der Makler fand seinen Klienten, trotz des guten Abschlusses, etwas suspekt. Eigentlich sehr suspekt. Seine beiden Begleiter noch mehr. Er würde den erfolgreichen Tag allein, mit sich, feiern.

„Es ist wirklich sehr nett. Alles in einem sehr guten Zustand. Das freut mich! Können wir mit dem Preis noch was machen? Ich zahle cash!“

Fritz Kuppinger, wegen seines Buckels auch „ Der Glöckner“ genannt, war gerade dabei sich ein 600 quadratmetriges Grundstück mitsamt einem alten, aber innen vollrenovierten, Winzerhaus im Wiener Nobelviertel Grinzing einzuverleiben.

„Bedaure sehr, geschätzter Herr Kuppinger. Aber die acht Millionen sind leider ein Fixpreis. Da kann ich nichts machen. Die Erben von Frau Krowatschek bestehen darauf. Immerhin ist Grinzing doch eine der besten Wohngegenden Wiens.“

Dem jungen Makler waren diese Worte sichtlich unangenehm. Etwas besorgt blickte er hin zu Kuppingers Begleitern. Zwei vierschrötige muskelbepackte Kerle mit ausdruckslosen Gesichtern. Sie blickten sich auffällig unauffällig dauernd um. So, als befürchteten sie einen Angriff von irgendwem. Der Glöckner war zwar schon ein älterer Herr, wegen seiner Brutalität in der Wiener Szene aber immer noch gefürchtet. Optisch bot er zwar nicht so einen Eindruck, aber mit dem Glöckner legt man sich besser nicht an, war ein geflügelter Spruch in der Wiener Unterwelt. Die wenigen, die es trotzdem probierten, hatten es schwer bereut. Wenn sie dazu überhaupt noch Gelegenheit fanden. Meistens nicht! Seine beiden Bodyguards standen ihrem Chef in nichts nach.

„Auch eine der teuersten Wiens“, konterte Kuppinger. Der Makler zuckte bedauernd mit den Achseln.

Man verdächtigte Fritz Kuppinger seit Jahren zahlreicher Verbrechen, wie etwa der Geldwäsche, dem Mädchenhandel, einiger Auftragsmorde und noch anderer nicht legaler Aktivitäten. So war er auch an zwei Booten beteiligt, die Menschen illegal in den EU-Raum brachten. Menschenschmuggler. Das warf zwar keinen besonders großen Gewinn ab, aber bei fast jedem Transport waren auch junge Mädchen dabei, die seine Leute zu einer „Karriere“ in einem seiner Hotels überreden konnte. Mit welchen Mitteln auch immer!

All das wurde von den Behörden zwar vermutet, aber zwischen vermuten und beweisen können besteht ein großer Unterschied. Noch nie konnte ihm die Polizei irgendwas nachweisen.

Offiziell fungierte er als Hotelier. Er hatte drei vierstöckige Häuser in Wien zu „Lusthäusern“, sprich Bordellen, umbauen lassen. Aus den einstigen Wohnungen entstanden Einzelräume mit separaten Zugängen. An jeder der Türen stand der Name der jeweiligen Bewohnerin samt ihrem Foto. Die Freier sollten sehen, wer sie hinter der Tür erwartete. Wurde ein Raum gerade benützt, dann leuchtete eine rote Lampe auf.  Alle Räume in Kuppingers Hotels waren mit dem Komfort ausgestattet, den zahlende Kunden erwarteten. Alle Zimmer waren an Frauen, vorwiegend aus dem einstigen Ostblock, vermietet. Einige Afrikanerinnen gab es auch unter Kuppingers Belegschaft. Ebenso auch besondere Räume für solche, die beim Sex die harte Tour bevorzugten. Immer mehr Freier bevorzugten diese besondere Art von Lustgewinn.

Die täglichen Einnahmen garantierten dem Glöckner ein sorgenfreies Dasein. Wollte oder konnte eine seiner Damen einmal nicht zahlen, dann erklärten ihr die Bodyguards nachdrücklich, wie unklug das sei. Die Damen kapierten dann sehr schnell. Diejenigen, die es auch dann nicht kapieren wollten, wurden delogiert! Manches Mal fischten slowakische oder ungarische Polizisten unkenntliche Wasserleichen aus der Donau. Ohne Kopf und mit abgetrennten Fingern. So konnte man ihre Identitäten nie feststellen. Es interessierte ohnehin niemand ernsthaft. Man verscharrte die Torsos und legte halt jeweils eine Akte an.

Eigentlich hätte sich Herr Kuppinger zurückziehen und ein beschauliches Pensionistendasein führen können. Geld genug hatte er und für amouröse Bedürfnisse standen ihm genügend Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung. Er hätte…! Aber er wollte nicht. Einer der Gründe waren seine unersättliche Geldgier. Manchmal wünschte er sich, wie Dagobert Duck, in einen Geldspeicher springen zu können. Seine Millionen, erworben, ob ehrlich oder nicht, in Jahrzenten, hatte er auf den Cayman Islands geparkt. Sicher vor den Behörden. Die jährliche Steuererklärung gab er, zusammen mit einigen tausend Euro in einem diskreten Kuvert, immer persönlich ab. Der zuständige Sachbearbeiter am Finanzamt hatte eine große Familie und freute sich immer über Kuppingers Kuvert. Im Gegensatz zu Al Capone hatte Fritz Kuppinger daher noch nie mit dem Finanzamt Probleme gehabt. Er war ein vorbildlicher Steuerzahler.

„Ich denke, ich werde das Haus kaufen. Trotz des horrenden Preises“, gab Kuppinger nun seine Entscheidung bekannt.

Der Makler strahlte. Drei Prozent Provision, 240.000 Euro, winkten ihm im Hintergrund. „Eine kluge Entscheidung. Ich gratuliere Ihnen! Kommen Sie bitte übermorgen zu mir ins Büro. Dann habe ich alles vorbereitet und die Schlüssel gebe ich ihnen dann auch.“

„Übermorgen? Nein. Den Schlüssel gibst Du mir gleich! Ich will mich da noch ein wenig umschauen. „

„Das ist leider nicht üblich, Herr Kuppinger. Übermorgen bitte.“

„Jetzt!“

Kuppingers Leibwächter räusperten sich diskret. Der Makler erschrak.

 „Ja klar“, grinste er krampfhaft. „Wie dumm von mir. Bitte sehr“

„Wie klug von Dir“, grinste Kuppinger auch und nahm die Schlüssel entgegen. „Dann bis übermorgen.“

Der Makler verabschiedete sich. Seine Einladung auf eine Flasche Sekt hatte Kuppinger grunzend abgelehnt. Was ihm sehr recht war. Der Makler fand seinen Klienten, trotz des guten Abschlusses, etwas suspekt. Eigentlich sehr suspekt. Seine beiden Begleiter noch mehr. Er würde den erfolgreichen Tag allein, mit sich, feiern.

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